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[   Band 6 Brief 123:    Humboldt an Caroline    London, 15. September 1818   ]



saurait ètre long. Mais je Vous prie de croire que je ne forme
cette demande que dans la supposition que Vous ne rencontriez
sans cela des difficultés de pouvoir me faire quitter Londres cette
année. Car d’ailleurs je suis plus utile au service du Roi et je
préfère pour moi de venir d’abord a Berlin. Daignez réfléchir
la dessus, mais ne tardez pas pour cela, je Vous en prie, à re-
mettre mes lettres au Roi. Il m’importe infiniment que Sa Ma-
jesté les reçoive aussi tôt que possible.

Soweit für heute, geliebteste Seele. Ich kann nichts mehr hin-
zusetzen. Du siehst, daß ich alles getan habe, um nicht den Winter
hierzubleiben. Mit nächster Post mehr. Von Mathilden und Theo-
dor habe ich einen Brief aus Berlin vom 15. Semptember. Lebe
wohl und gesünder, süßes, ewig teures Herz. Ewig Dein H.


124. Humboldt an Caroline               London, 18. September 1818

So lang auch mein letzter Brief war, liebe Li, so enthielt er doch
kaum einige Worte von mir an Dich. Das lange Abschreiben
hatte mir alle Zeit weggenommen. Es hat mir leid getan, die
eine Stelle auslassen zu müssen. Sie sagt klar und ganz heraus, wie
es mit uns beiden in Geschäften zusammen steht. Ich bin über-
zeugt, sie wird ihn frappieren. Ob sie gleich nichts Neues ent-
hält, so hat er es sich doch wohl nie so bestimmt und deutlich ge-
dacht. Wenn ich mich in seinem Charakter nicht irre, und wenn
er ganz allein handeln kann und nicht der, den er doch darüber
fragen muß, eine Änderung hineinbringt, so läßt er mich jetzt nicht
den Winter hier, sondern tut alles, um mich noch so nah mit ihm
und seiner Geschäftsführung zu verbinden, als er unter den Um-

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